


Das Team Hiefler, Radcult Wolfurt sind: Sabine,Bruno und Oli








Material: Maxtal ISM-Gewichts-Tuning Felgenstoss: SUP-geschweisst Bremsflanke: UB Control Finish: silber glänzend anodisiert Speichenlöcher: mit FORE-Gewindebohrungen (M7)
SPEICHEN
Material: Zicral Bauart: gerade, mit Aero-Profil, silber Speichenzahl: vorne 18, hinten 20 Einspeichung: vorne radial, hinten Isopulse
NABEN
vorne mit ultra-leichtem Composite-Nabenkörper Freilauf-Typ: FTS-L Leicht einstell- und austauschbare, gedichtete Industrielager
Hier der Bericht von Brunos grossartigem Rennen letzten Samstag in Doren:
Am 2. September 2006 kamen Sabine und ich mit einem voll gefüllten Bus um 7:00 Uhr in Doren an. Im Fahrerlager herrschte schon reges Treiben. Unsere Teamfahrer wurden begrüßt und natürlich auch die Konkurrenz, unter anderem Mario Amann den 24 Stunden Weltmeister von 2003.
Pünktlich um 8:00 Uhr wurde das Rennen gestartet. Es galt die
Sabine gab mir noch flüssige Kohlenhydrate, damit ich die letzten drei Stunden noch gut über die Bühne bringe. In den letzten Runden gelangen mir noch Rundenzeiten um die 13:30 min. Meine Verfolger konnten zum Glück nicht mehr mithalten und so „ genoss“ ich meine letzte Runde. Als ich durch das Zelt fuhr und die Menschen mir zujubelten, bekam ich eine Gänsehaut. Die Freude über meinen Sieg ließen mich alle Schmerzen vergessen.
Ein kleiner Traum wurde Wirklichkeit, ein Traum, welcher ohne unterstützendes Team nicht wahr geworden wäre:
- Sabine: Betreuung Verpflegung und Information
- ihre Helferlein
- Stefan: lief etliche Kilometer um meine verloren gegangenen Flaschen einzusammeln.
- Linda: Suppenholerin und Information zum Stand des Rennens.
- Peter und Mario Schedler (Radcult) denen ich ein Top Bike (Cube Elite mit XTR Bestückung) entwenden konnte.



Die Anreise nach St. Michael im Lungau traten Sabine, Reini und Oli am Freitag Vormittag an. Gleich nach der Ankunft wurde die Strecke mit dem Auto inspiziert, da ein befahren mit dem Rad aufgrund eines Gewitters nur in nasser Kleidung möglich gewesen wäre. Während dieser Fahrt dachte sich Oli schon das die Strecke um einiges schwieriger ist als im Streckenprofil ersichtlich gewesen ist. Vor allem der zweite Teil der Runde ist mit einigen langen „Schmierern“, das sind nicht wirklich steile aber doch ansteigende Passagen die zum schnell fahren einiges an Kraft erfordern, bestückt. In dieser Nacht schliefen alle Drei wegen der Anspannung nicht besonders. Auch beim Einfahren hatte Oli immer noch das Gefühl richtige Gummibeine zu besitzen, das ist sicherlich auch auf die Tatsache zurückzuführen, das Oli in der letzten Woche mit der Verdauung einige Probleme hatte. Sabine hingegen meinte, das die Beine gut sind; auch Reini schaute mit Zuversicht dem Start entgegen. Dieser erfolgte dann um 1300 Uhr.
Olis Taktik war das Feld schnell in den ersten Berg zu führen damit die Gegnerinnen von Sabine sofort ein paar Körner liegen lassen müssen. Gesagt getan. Sabine fand relativ rasch ihren Rhythmus und auch Reini konnte das hohe Tempo am Berg gut halten. Oben auf dem höchsten Punkt die erste Schrecksekunde für Sabine und Oli; Sabine sind beide Linsen verrutscht und mußten deshalb anhalten da eine Abfahrt im Blindflug für Beide nicht in Betracht kam. Reini konnte mit einer größeren Gruppe in die Abfahrt gehen; dort befanden sich auch seine härtesten Konkurrenten. Nachdem das Problem mit den Linsen gelöst war fuhren Sabine und Oli der Gruppe von Reini nach und nach einigen schnellen Kilometern konnte der Zusammenschluß vollzogen werden. Alles lief nach Plan. Nach einigen „Durchschnaufern“ und der Mitteilung an Reini das Sabine nun auch in der Gruppe ist, erhöhte Oli das Tempo und führte das Feld durch Tamsweg . Das Tempo wurde so hoch gehalten das niemand mehr aus der Gruppe fahren konnte und so ging es dann geschlossen in die letzte richtige Steigung. Auch dort konnten Sabine, Reini das Tempo der Gruppe halten. In der Abfahrt musste Sabine allerdings die Gruppe fahren lassen, was für Sabine grundsätzlich kein Problem war, da sie die einzige Frau in diesem Feld war. Sabine und Oli fuhren dann nochmals Tempo und konnten ca.
Damit konnte ein voller Erfolg für das Team Hiefler / Radcult Wolfurt gefeiert werden und die ganzen Mühen im Training haben sich voll ausgezahlt.
Das Rennen in Zahlen:
Streckenlänge 54km / Höhenmeter ca. 400. Fahrzeit von Sabine 1:26:28 Stunden ( Sabine war um 5 Minuten schneller als die Zweite!! ), von Reini 01:26:15 ( Er war damit um 4 Minuten schneller als letztes Jahr. !!! ) Die Zeiten entsprechen einen Geschwindigkeitsdurchschnitt von fast
Leider erkrankte Sabine nach diesem Rennen und konnte am Sonntag ihren Vorjahressieg beim Kärntner Seenmarathon nicht verteidigen. Reini und Oli fuhren gingen beide an den Start merkten aber das Rennen vom Vortag. Geprägt war dieses Rennen durch sogenannte „Lutscher“ welche sich nicht an der Führungsarbeit beteiligten sondern nur im Windschatten ins Ziel fahren wollten. Leider reichte es für Reini nicht für einen Podestplatz.
Zu allererst gilt unser Dank folgenden Sponsoren die Bruno bei diesem Rennen unterstützt haben:
Dietmar Steinhauser (Steini) vom Autohaus Malang in Hard
Express Beton Lauterach
Radcult Wolfurt.
DANKE fuer die Unterstuetzung !!
Dabei hätte Bruno fast den Start verpasst; den auf dem Weg dorthin hat sich das Team verfahren merkte den Fehler aber erst nach ca.
Das Begleitteam bestand aus:
Sabine welche für die Zubereitung der Getränkeflaschen zuständig war
Bernhard welcher den Kontakt zwischen Bruno und Sabine durch das Beifahrerfenster während des Rennens immer wieder herstellte und die Nahrung weitergab
Oli welcher den Begleitbus lenkte.
Vorbereitungen für den Start:
Gleich nach dem Start war eine längere Steigung zu absolvieren welche die Fahrer in einem Tempo bewältigten als ob das Ziel nach 100km wäre und nicht erst in ca. 19 Stunden und
Kurz vor dem ersten Checkpoint in Koblenz musste die Crew eine Umleitung fahren und verlore somit den Kontakt zu Bruno. Als wir dann am Checkpoint angelangt waren und dort nachfragten ob der Fahrer Bruno Gorbach schon da gewesen wäre bekommen wir ein Nein zu hören. Wir warteten bewaffnet mit Videokamera und Fotoapparat auf Bruno; als auf einmal die zweite Gruppe am Checkpoint erschien und wurden unsere Augen gross. Wo war Bruno ? Nochmaliges Nachfragen ergab wieder die selbe Antwort: Nein Herr Gorbach war noch nicht da. Was tun war jetzt die Frage: Hatte Bruno einen Defekt oder vergessen sich abzuhacken lassen ? Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns nicht auf der Strecke retour zu fahren sondern nach vorne in Fahrtrichtung zu der Spitzengruppe; hoffend dort auf Bruno zu treffen. Wir waren nämlich der Meinung das die Dame vergessen hat Bruno abzuhacken und Bruno sich nur mit dem Chip am Checkpoint gemeldet hat. ( Jeder Fahrer mußte sich am Checkpoint auch mit einem Chip markieren lassen damit die Zeitnehmung ausgelöst wurde. )
Also alle ins Auto und mit Vollgas hinter Bruno her wurden aber durch einen Stau an der Grenze zu Deutschland sehr lange aufgehalten, so daß wir Bruno erst nach ca. 40 Minuten wieder zu Gesicht bekamen. ( Die Aufholfahrt wird den Beifahrern noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben. ;-) ) Versorgt mit frischen Getränken und Riegeln ging die Fahrt nun weiter Richtung Bodensee. Aus der Spitzengruppe ist mittlerweile ein Quartett geworden welches das Tempo immer noch sehr hoch hielt.Bei zweiten Checkpoint hatte die Spitze einen Schnitt von knapp 35km/h !!.
Die Fahrt ging nun weiter nach Arbon zum dritten Checkpoint. Hier hatte einer der Vier Probleme mit dem Magen und musste sich deshalb länger von seinen Betreuern behandeln lassen.
Hier hätte Bruno fast einen taktischen Fehler gemacht der dann das ganze Rennen beeinflußt hätte. Nachdem Bruno und ein weiterer Fahrer sich schon auf den Weg gemacht haben sind die beiden Anderen immer noch am Checkpoint geblieben; Bruno überlegte lange ob er auf die anderen Fahrer warten sollte damit die Gruppe zu viert wäre und somit die Arbeit auch auf vier Fahrer verteilt werden konnte. Nach längeren Diskussionen entschied sich Bruno auf die beiden Schweizer zu warten. ( Der zweite Fahrer wollte nicht warten und fuhr nun alleine an der Spitze weiter Richtung Hohenems. ) Nach ca. 4 Minuten waren die Beiden bei Bruno und die Drei erhöhten sofort das Tempo auf der Verfolgung des Spitzenreiters. An der Grenze Hohenems warteten nun einige treue Fans auf Bruno: Edgar mit Freundinn und Peter. Sie versorgten das Team auch mit frischen Kaffee. DANKE nochmals, den diesen brauchten alle wirklich nötigst.
Das Auto frisch betankt ging es nun Richtung Feldkirch. In Götzis erblickten wir Rositta und Reini am Strassenrand und nach einem kurzen Informationsaustausch rauschten wir weiter. Danke auch an Rositta und Reini, denn Bruno freute sich über diese Nachrichten und brachten ihn auf andere Gedanken während der Fahrt.
In Nendeln hatten wir dann Bruno wieder eingeholt und konnten feststellen das die Dreiergruppe nun an der Spitze des Rennens war. Bei der Ortsdurchfahrt Vaduz wurden wir durch den Autocorso der italienischen Fans gebremst. Was hier um fast Mitternacht los war….. Wir kamen uns vor wie in Italien. Leider konnten wir den Kontakt zu der Spitzengruppe nicht halten und nur durch einige geschickte Überholmanöver von Oli war der Kontakt in Balzers wieder hergestellt. In immer noch rasender Fahrt ging es weiter durch die dunkle Nacht in Richtung Sargans wo der sich der nächste Checkpoint befand.
Irgendwann in diesen Stunden hatte dann Bruno den Satz des Jahres fallen lassen: Auf unsere Meldung „Bruno nimm das Tempo ein bisschen raus“ meinte dieser nur „ICH BIN DER STÄRKSTE VON DEN DREIEN, DENN ICH HABE BIS JETZT NUR GEBLUFFT !!“ Wir konnten nur lachen, und dieses gab die Stimmung von uns allen wieder. Es war einfach super bis jetzt gelaufen.
Bei diesem Checkpoint konnte der Vierte wieder zu der Spitzengruppe aufschliessen. Die Beine frisch massiert ging es nun über den Kerentzerberg weiter. Hier versuchte Bruno die Gruppe zu sprengen und fuhr den Berg mit über
Nach der wohlverdienten Dusche ging es nun Richtung Wolfurt wo schon eine geheime Welcome Party für Bruno organsiert wurde. Um ca. 12:30 erreichten wir unsere Basisstation, die Firma Radcult in Wolfurt, und konnten nun mit dem Bgm. Mohr von Wolfurt auf Bruno anstossen und diesen hoch leben lassen.
Bruno wir sind stolz auf Dich !!
PS: Laut Insider ging das Fest für einen aus der Crew etwas länger da er den fehlenden Flüssigkeitsverlust mit einigen Flaschen Bier ausgleichen musste.





Heute bei einer Regenerationsausfahrt bei herrlichem Sonnenschein sind unsere Gedanken schon in die Zukunft geschweift und es wurden Modelle für das Wintertraining gesucht.
Hier die Zusammenfassung unserer Gedanken:
Der Schlüssel liegt in der Anschaffung eines SRM Systems www.srm.de ( Bruno hat der Anschaffung schon zugestimmt. Oli überlegt noch und Reini versucht nun seine Carbonkurbel zu verkaufen und dann ist er auch dabei.)
Wir suchen einen Raum wo wir die Räder samt Rolle stehen lassen können und dann dort gemeinsam trainieren. Vorschlag: Kellerraum beim Haus von Bruno
Vor Beginn des Trainings werden die Höhepunkte der Saison 2006 / 2007 im Dezember schon definiert und danach sofort ein 14 Tägiger Trainingsplan für jeden erstellt. Jeder mailt die Trainingsdaten zu Oli, dieser speichert diese dann auf dem Server und werden analysiert und danach bei der 14 tägigen Teambesprechung besprochen. Die Teamsitzung wird immer am gleichen Tag stattfinden.