Samstag, Juli 29, 2006

Rennfreies Wochenende
Dieses Wochenende fährt keines der Teammitglieder ein Rennen. Sabine und Bruno fahren am Sonntag nach Seefeld um die Strecke des Rennens nächsten Sonntag anzuschauen. ( www.t-mobile-mountain-challenge.de/ )
Für Reini ist die Saison mit dem grosssartigen Sieg beim Highlander Marathon letzten Sonntag fast schon vorbei und er geniesst nun das Gefuehl des Siegers ;-)

Oli hatte in dieser Woche leider einen Todesfall in der Familie zu beklagen und musste deshalb das Training diese Woche unterbrechen. Bei der gestrigen Regenerationsfahrt merkte Oli das seine Beine wie aus Gummi sind bzw. er auch komplett muede ist. Mental und auch physisch. Bis zum nächsten Rennen ist es ja noch eine ganze Woche.....

Montag, Juli 24, 2006

Licht und Schatten beim Highlander Marathon @ Hohenems



Fangen wir zuerst mit dem Schatten an:
Bruno, der sich ueber die Langdistanz versuchen wollte, musste das Rennen in der Spitzengruppe fahrend leider beenden. Eine Magenverstimmung mit den normalen Symptomen wie Duchfall etc. verhinderten leider ein Weiterfahren.

Dafuer konnte Reini auf der Kurzdistanz, 129 km / ca. 2700 Hoehenmeter, den 1. Platz in seiner Kategorie belegen. Reini befolgt den Rat von Oli und fuhr das Boedele "normal" hoch und versucht nicht schon dort alle Koerner zu verschiessen. Dadurch konnten Oli und Reini in den darauffolgenden flaecheren Passagen das Tempo konstant hoch halten und gingen dann gemeinsam mit einem Konkurrenten von Reini in den letzten langen Anstieg von Au auf das Furkajoch. Anscheinend war das Tempo fuer den Gegner von Reini zu hoch, denn dieser hatte auf einmal mit Kraempfen in den Beinen zu kaempfen. Durch diese Tatsache motiviert fuhr Reini eines seiner besten Bergrennen auf die Furka. Bei der anschliessenden sehr schnellen Abfahrt nach Rankweil bzw. Hohenems ins Ziel war der Sieg von Reini nie mehr ernsthaft in Gefahr.
Einen grossen Anteil am Sieg von Reini hatten auch Kuki und Tischi welche uns waehrend des Rennens mit Getraenken etc. versorgten. Danke an Euch Beide !!!




Montag, Juli 17, 2006

Heimspiel
Dieses Wochenende startet das Team Hiefler / RADCULT Wolfurt beim sehr schweren Highlander Radmarathon in Hohenems ( Früher wurde dieses Rennen "Rund um Vorarlberg" genannt). www.highlander-radmarathon.at
Leider ist Sabine erkrankt und muss dieses Rennen auslassen. Bruno wird sich über die Langdistanz versuchen, Reini und Oli werden die kürzere Variante bestreiten.

Montag, Juli 10, 2006

Sabine hat die Weltmeisterschaft für lizenzfreie Radfahrer über 54 km GEWONNEN und ist somit WELTMEISTERIN, Reini erreichte den 3. Rang.


Die Anreise nach St. Michael im Lungau traten Sabine, Reini und Oli am Freitag Vormittag an. Gleich nach der Ankunft wurde die Strecke mit dem Auto inspiziert, da ein befahren mit dem Rad aufgrund eines Gewitters nur in nasser Kleidung möglich gewesen wäre. Während dieser Fahrt dachte sich Oli schon das die Strecke um einiges schwieriger ist als im Streckenprofil ersichtlich gewesen ist. Vor allem der zweite Teil der Runde ist mit einigen langen „Schmierern“, das sind nicht wirklich steile aber doch ansteigende Passagen die zum schnell fahren einiges an Kraft erfordern, bestückt. In dieser Nacht schliefen alle Drei wegen der Anspannung nicht besonders. Auch beim Einfahren hatte Oli immer noch das Gefühl richtige Gummibeine zu besitzen, das ist sicherlich auch auf die Tatsache zurückzuführen, das Oli in der letzten Woche mit der Verdauung einige Probleme hatte. Sabine hingegen meinte, das die Beine gut sind; auch Reini schaute mit Zuversicht dem Start entgegen. Dieser erfolgte dann um 1300 Uhr.


Olis Taktik war das Feld schnell in den ersten Berg zu führen damit die Gegnerinnen von Sabine sofort ein paar Körner liegen lassen müssen. Gesagt getan. Sabine fand relativ rasch ihren Rhythmus und auch Reini konnte das hohe Tempo am Berg gut halten. Oben auf dem höchsten Punkt die erste Schrecksekunde für Sabine und Oli; Sabine sind beide Linsen verrutscht und mußten deshalb anhalten da eine Abfahrt im Blindflug für Beide nicht in Betracht kam. Reini konnte mit einer größeren Gruppe in die Abfahrt gehen; dort befanden sich auch seine härtesten Konkurrenten. Nachdem das Problem mit den Linsen gelöst war fuhren Sabine und Oli der Gruppe von Reini nach und nach einigen schnellen Kilometern konnte der Zusammenschluß vollzogen werden. Alles lief nach Plan. Nach einigen „Durchschnaufern“ und der Mitteilung an Reini das Sabine nun auch in der Gruppe ist, erhöhte Oli das Tempo und führte das Feld durch Tamsweg . Das Tempo wurde so hoch gehalten das niemand mehr aus der Gruppe fahren konnte und so ging es dann geschlossen in die letzte richtige Steigung. Auch dort konnten Sabine, Reini das Tempo der Gruppe halten. In der Abfahrt musste Sabine allerdings die Gruppe fahren lassen, was für Sabine grundsätzlich kein Problem war, da sie die einzige Frau in diesem Feld war. Sabine und Oli fuhren dann nochmals Tempo und konnten ca. 10 km vor dem Ziel die Gruppe wieder stellen, nicht zuletzt auch aufgrund der Tatsache weil Reini in dieser Gruppe die Führungsarbeit „verweigerte“. Gleich darauf kam die Meldung von Reini das Sabine sichere Erste ist und ich nun den Sprint für Ihn anziehen muß, da sich in dem Feld eben noch 4 weitere direkte Konkurrenten befinden. Oli nahm schnell noch ein Energie Gel zu sich und erhöhte sofort wieder das Tempo bis ca 3 km vor dem Ziel. Dann begann das Taktieren und keiner wollte mehr im Wind fahren, dann ca. 200 Meter vor dem Ziel beschleunigte Oli das Tempo und zog den Sprint für Reini an, in Führung liegend fuhr Reini auf die Zielgerade. Ein blöder Schaltfehler kostete Reini nun doch noch den zweiten Platz, er wurde auf den letzten Zentimetern, es waren wirklich Zentimeter, übersprintet. Sabine kam mit dem Feld ins Ziel und konnte sich nach einigen Minuten der Ungewißheit als neue Weltmeisterin feiern lassen. Reini wurde um 1 Sekunden als 3. Plaziert.

Damit konnte ein voller Erfolg für das Team Hiefler / Radcult Wolfurt gefeiert werden und die ganzen Mühen im Training haben sich voll ausgezahlt.

Das Rennen in Zahlen:

Streckenlänge 54km / Höhenmeter ca. 400. Fahrzeit von Sabine 1:26:28 Stunden ( Sabine war um 5 Minuten schneller als die Zweite!! ), von Reini 01:26:15 ( Er war damit um 4 Minuten schneller als letztes Jahr. !!! ) Die Zeiten entsprechen einen Geschwindigkeitsdurchschnitt von fast 38 km/h.





Leider erkrankte Sabine nach diesem Rennen und konnte am Sonntag ihren Vorjahressieg beim Kärntner Seenmarathon nicht verteidigen. Reini und Oli fuhren gingen beide an den Start merkten aber das Rennen vom Vortag. Geprägt war dieses Rennen durch sogenannte „Lutscher“ welche sich nicht an der Führungsarbeit beteiligten sondern nur im Windschatten ins Ziel fahren wollten. Leider reichte es für Reini nicht für einen Podestplatz.

Donnerstag, Juli 06, 2006

Der erste Saisonhöhepunkt für Sabine und Reini

Dieses Wochenende ist der erste Saisonhöhepunkt für Sabine und Reini. Bei starten bei der Weltmeisterschaft für Hobbyfahrer in St. Michael im Lungau, www.samsonman.at , und hoffen hier eine Topplatzierung zu erreichen.
Am Sonntag erfolgt dann der Start in Keutschach beim Kärtner Seenmarathon, www.seenradmarathon.com . Auch dort wollen Sabine und Reini einen der vorderen Plätze belegen.

Sonntag, Juli 02, 2006

Platz 3 Für Bruno beim Ultra Marathon Bern-Bodensee-Bern (611 km / 4800 Höhenmeter)

Zu allererst gilt unser Dank folgenden Sponsoren die Bruno bei diesem Rennen unterstützt haben:

Dietmar Steinhauser (Steini) vom Autohaus Malang in Hard

Express Beton Lauterach

Radcult Wolfurt.

DANKE fuer die Unterstuetzung !!

Dabei hätte Bruno fast den Start verpasst; den auf dem Weg dorthin hat sich das Team verfahren merkte den Fehler aber erst nach ca. 100 km. Durch eine Tempoverschärfung auf der Autobahn konnte der Startplatz aber rechtzeitig erreicht werden und Bruno sich in Ruhe auf das Rennen vorbereiten, nach dem Rennen hat Bruno uns gesagt das er in diesen Minuten schon sehr nervös auf der Hinterbank des Begleitbuses gesessen habe.

Das Begleitteam bestand aus:

Sabine welche für die Zubereitung der Getränkeflaschen zuständig war

Bernhard welcher den Kontakt zwischen Bruno und Sabine durch das Beifahrerfenster während des Rennens immer wieder herstellte und die Nahrung weitergab


Oli welcher den Begleitbus lenkte.

Vorbereitungen für den Start:




Gleich nach dem Start war eine längere Steigung zu absolvieren welche die Fahrer in einem Tempo bewältigten als ob das Ziel nach 100km wäre und nicht erst in ca. 19 Stunden und 600 km weiter. Die Begleitcrew erinnerte Bruno immer wieder das Tempo nicht noch mehr zu verschärfen und auch darauf zu achten genügend zu trinken. Wir hatten im Plan das Bruno alle 30 Minuten eine Flasche trinken sollte.

Kurz vor dem ersten Checkpoint in Koblenz musste die Crew eine Umleitung fahren und verlore somit den Kontakt zu Bruno. Als wir dann am Checkpoint angelangt waren und dort nachfragten ob der Fahrer Bruno Gorbach schon da gewesen wäre bekommen wir ein Nein zu hören. Wir warteten bewaffnet mit Videokamera und Fotoapparat auf Bruno; als auf einmal die zweite Gruppe am Checkpoint erschien und wurden unsere Augen gross. Wo war Bruno ? Nochmaliges Nachfragen ergab wieder die selbe Antwort: Nein Herr Gorbach war noch nicht da. Was tun war jetzt die Frage: Hatte Bruno einen Defekt oder vergessen sich abzuhacken lassen ? Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns nicht auf der Strecke retour zu fahren sondern nach vorne in Fahrtrichtung zu der Spitzengruppe; hoffend dort auf Bruno zu treffen. Wir waren nämlich der Meinung das die Dame vergessen hat Bruno abzuhacken und Bruno sich nur mit dem Chip am Checkpoint gemeldet hat. ( Jeder Fahrer mußte sich am Checkpoint auch mit einem Chip markieren lassen damit die Zeitnehmung ausgelöst wurde. )

Also alle ins Auto und mit Vollgas hinter Bruno her wurden aber durch einen Stau an der Grenze zu Deutschland sehr lange aufgehalten, so daß wir Bruno erst nach ca. 40 Minuten wieder zu Gesicht bekamen. ( Die Aufholfahrt wird den Beifahrern noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben. ;-) ) Versorgt mit frischen Getränken und Riegeln ging die Fahrt nun weiter Richtung Bodensee. Aus der Spitzengruppe ist mittlerweile ein Quartett geworden welches das Tempo immer noch sehr hoch hielt.Bei zweiten Checkpoint hatte die Spitze einen Schnitt von knapp 35km/h !!.

Die Fahrt ging nun weiter nach Arbon zum dritten Checkpoint. Hier hatte einer der Vier Probleme mit dem Magen und musste sich deshalb länger von seinen Betreuern behandeln lassen.

Hier hätte Bruno fast einen taktischen Fehler gemacht der dann das ganze Rennen beeinflußt hätte. Nachdem Bruno und ein weiterer Fahrer sich schon auf den Weg gemacht haben sind die beiden Anderen immer noch am Checkpoint geblieben; Bruno überlegte lange ob er auf die anderen Fahrer warten sollte damit die Gruppe zu viert wäre und somit die Arbeit auch auf vier Fahrer verteilt werden konnte. Nach längeren Diskussionen entschied sich Bruno auf die beiden Schweizer zu warten. ( Der zweite Fahrer wollte nicht warten und fuhr nun alleine an der Spitze weiter Richtung Hohenems. ) Nach ca. 4 Minuten waren die Beiden bei Bruno und die Drei erhöhten sofort das Tempo auf der Verfolgung des Spitzenreiters. An der Grenze Hohenems warteten nun einige treue Fans auf Bruno: Edgar mit Freundinn und Peter. Sie versorgten das Team auch mit frischen Kaffee. DANKE nochmals, den diesen brauchten alle wirklich nötigst.

Das Auto frisch betankt ging es nun Richtung Feldkirch. In Götzis erblickten wir Rositta und Reini am Strassenrand und nach einem kurzen Informationsaustausch rauschten wir weiter. Danke auch an Rositta und Reini, denn Bruno freute sich über diese Nachrichten und brachten ihn auf andere Gedanken während der Fahrt.

In Nendeln hatten wir dann Bruno wieder eingeholt und konnten feststellen das die Dreiergruppe nun an der Spitze des Rennens war. Bei der Ortsdurchfahrt Vaduz wurden wir durch den Autocorso der italienischen Fans gebremst. Was hier um fast Mitternacht los war….. Wir kamen uns vor wie in Italien. Leider konnten wir den Kontakt zu der Spitzengruppe nicht halten und nur durch einige geschickte Überholmanöver von Oli war der Kontakt in Balzers wieder hergestellt. In immer noch rasender Fahrt ging es weiter durch die dunkle Nacht in Richtung Sargans wo der sich der nächste Checkpoint befand.

Irgendwann in diesen Stunden hatte dann Bruno den Satz des Jahres fallen lassen: Auf unsere Meldung „Bruno nimm das Tempo ein bisschen raus“ meinte dieser nur „ICH BIN DER STÄRKSTE VON DEN DREIEN, DENN ICH HABE BIS JETZT NUR GEBLUFFT !!“ Wir konnten nur lachen, und dieses gab die Stimmung von uns allen wieder. Es war einfach super bis jetzt gelaufen.

Bei diesem Checkpoint konnte der Vierte wieder zu der Spitzengruppe aufschliessen. Die Beine frisch massiert ging es nun über den Kerentzerberg weiter. Hier versuchte Bruno die Gruppe zu sprengen und fuhr den Berg mit über 20 km/h hinauf. Der Versuch misslang, dürfte aber bei den anderen Fahrern auch seine Spuren hinterlassen haben ;-) ( Das war ja auch das Ziel von Bruno. ) Um ca. 02:30 Uhr wartete dann mit dem Sattel der steilste Berg auf die Spitzengruppe. Einer der vier war bei dem Checkpoint gleich weiter gefahren, da er das Tempo nicht mehr halten konnte und somit einen Vorsprung für den Berg herausfahren konnte. Die Drei flogen förmlich die steilen Rampen hinauf und in der letzten hatten sie den Spitzenfahrer, welcher dort schon fast Schlangenlinien fuhr, wieder eingeholt und das Trio wurde wieder zum Quartett. Nach der rasenden Abfahrt bei stockdunkler Nacht (!!) ging es dann auf die letzten 200 KM. Gleich nach dem naechsten Checkpoint konnte einer der vier Fahrer das Tempo nicht mehr halten und es waren nun die beiden schweizer Fahrer und Bruno an der Spitze des Rennens. Auch bei Bruno machte sich nun die Ermüdung bemerkbar vor allem in den Pausen an den Checkpoints. Kurz nach 08:30 waren dann die letzten 30 Kilometer zu absolvieren und die Crew dachte schon OK für uns ist das Rennen gelaufen. Doch das war ein Fehler, denn ein LKW hatte einen Wegweiser umgefahren und die Gruppe ist nun in die falsche Richtung gefahren. Doch dank einer ortskundigen Frau wurde die Gruppe wieder auf den richtigen Pfad geleitet und der Puls der Crew konnte sich wieder auf ein normales Niveau begeben. Und dann wurden die Podesplätze nach über 600 Kilometer im Sprint ausgefahren, Sabine,Oli und Bernhard konnte das gar nicht glauben aber es bestand die Hoffnung das Bruno dieses Rennen gewinnen konnte. Durch den Umstand das die beiden Schweizer aber aus dem selben Team kamen, konnte diese besser taktieren und Bruno erreichte den hervorragenden 3. Platz in einer Zeit von 20 Stunden 29 Minuten.

Nach der wohlverdienten Dusche ging es nun Richtung Wolfurt wo schon eine geheime Welcome Party für Bruno organsiert wurde. Um ca. 12:30 erreichten wir unsere Basisstation, die Firma Radcult in Wolfurt, und konnten nun mit dem Bgm. Mohr von Wolfurt auf Bruno anstossen und diesen hoch leben lassen.

Bruno wir sind stolz auf Dich !!

PS: Laut Insider ging das Fest für einen aus der Crew etwas länger da er den fehlenden Flüssigkeitsverlust mit einigen Flaschen Bier ausgleichen musste.

In den nächsten Tagen werden noch einige Fotos und Videosequenzen hier auf dieser Seite gespeichtert.