
Die Anreise nach St. Michael im Lungau traten Sabine, Reini und Oli am Freitag Vormittag an. Gleich nach der Ankunft wurde die Strecke mit dem Auto inspiziert, da ein befahren mit dem Rad aufgrund eines Gewitters nur in nasser Kleidung möglich gewesen wäre. Während dieser Fahrt dachte sich Oli schon das die Strecke um einiges schwieriger ist als im Streckenprofil ersichtlich gewesen ist. Vor allem der zweite Teil der Runde ist mit einigen langen „Schmierern“, das sind nicht wirklich steile aber doch ansteigende Passagen die zum schnell fahren einiges an Kraft erfordern, bestückt. In dieser Nacht schliefen alle Drei wegen der Anspannung nicht besonders. Auch beim Einfahren hatte Oli immer noch das Gefühl richtige Gummibeine zu besitzen, das ist sicherlich auch auf die Tatsache zurückzuführen, das Oli in der letzten Woche mit der Verdauung einige Probleme hatte. Sabine hingegen meinte, das die Beine gut sind; auch Reini schaute mit Zuversicht dem Start entgegen. Dieser erfolgte dann um 1300 Uhr.
Olis Taktik war das Feld schnell in den ersten Berg zu führen damit die Gegnerinnen von Sabine sofort ein paar Körner liegen lassen müssen. Gesagt getan. Sabine fand relativ rasch ihren Rhythmus und auch Reini konnte das hohe Tempo am Berg gut halten. Oben auf dem höchsten Punkt die erste Schrecksekunde für Sabine und Oli; Sabine sind beide Linsen verrutscht und mußten deshalb anhalten da eine Abfahrt im Blindflug für Beide nicht in Betracht kam. Reini konnte mit einer größeren Gruppe in die Abfahrt gehen; dort befanden sich auch seine härtesten Konkurrenten. Nachdem das Problem mit den Linsen gelöst war fuhren Sabine und Oli der Gruppe von Reini nach und nach einigen schnellen Kilometern konnte der Zusammenschluß vollzogen werden. Alles lief nach Plan. Nach einigen „Durchschnaufern“ und der Mitteilung an Reini das Sabine nun auch in der Gruppe ist, erhöhte Oli das Tempo und führte das Feld durch Tamsweg . Das Tempo wurde so hoch gehalten das niemand mehr aus der Gruppe fahren konnte und so ging es dann geschlossen in die letzte richtige Steigung. Auch dort konnten Sabine, Reini das Tempo der Gruppe halten. In der Abfahrt musste Sabine allerdings die Gruppe fahren lassen, was für Sabine grundsätzlich kein Problem war, da sie die einzige Frau in diesem Feld war. Sabine und Oli fuhren dann nochmals Tempo und konnten ca.
Damit konnte ein voller Erfolg für das Team Hiefler / Radcult Wolfurt gefeiert werden und die ganzen Mühen im Training haben sich voll ausgezahlt.
Das Rennen in Zahlen:
Streckenlänge 54km / Höhenmeter ca. 400. Fahrzeit von Sabine 1:26:28 Stunden ( Sabine war um 5 Minuten schneller als die Zweite!! ), von Reini 01:26:15 ( Er war damit um 4 Minuten schneller als letztes Jahr. !!! ) Die Zeiten entsprechen einen Geschwindigkeitsdurchschnitt von fast
Leider erkrankte Sabine nach diesem Rennen und konnte am Sonntag ihren Vorjahressieg beim Kärntner Seenmarathon nicht verteidigen. Reini und Oli fuhren gingen beide an den Start merkten aber das Rennen vom Vortag. Geprägt war dieses Rennen durch sogenannte „Lutscher“ welche sich nicht an der Führungsarbeit beteiligten sondern nur im Windschatten ins Ziel fahren wollten. Leider reichte es für Reini nicht für einen Podestplatz.





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