Der Moment als Kuki Oli verliess
Wie erwartet wurde das Highlander Rennen am Sonntag ein ganz schweres für Bruno und Oli. Das Wetter spielte nicht wirklich optimal mit und dann ist die Streckenführung auch eher auf der schweren Seite.
Oli gab im ersten Anstieg Richtung Bödele alles und konnte den Bergpreis ca. 5 Minuten hinter der Spitze passieren. Komplett "blau" ging es nun allein auf die Vorderwaldrunde. Erst in Andelsbuch konnte Oli zwei weitere Teilnehmer einholen und mit diesen dann Richtung Au fahren. Grundsätzlich fühlte sich Oli gut, der Druck auf dem Pedal passte, nur machte sein Magen Probleme bzw. dieser wollte die Knoblauch Zehen vom Vortag wieder an das Tageslicht bringen ;-). Im Anstieg nach Damüls konnte Oli schon in der ersten Steigung die beiden Kollegen distanzieren. In dieser Steigung gab Oli alles, teilweise konnte er nicht mehr wirklich alles vor seinen Augen scharf erkennen, aber die Info von Kuki das er recht gut im Rennen lag war Entschädigung genung. Nach der letzten wirklich steilen Passage durch Damüls, bekam Oli die langersehnte Cola und die Meldung das Kuki mit ihrem Beifahrer nun umdrehen, und wie abgemacht Richtung Ziel fahren würden. Die beiden waren noch keine Minute weg, da machte es PSSSS und der Hinterreifen war platt. OK, Schlauchwechsel mit Puls 180. Erste Patrone "verschossen" und keine Luft im Hinterrad. Gott sei Dank hatte Oli noch eine zweite dabei und mit dieser klappte es dann. Voller Zorn gab Oli Richtung Furka nochmals alles und konnte manche Teilnehmer wieder üeberholen. Nach einer rasanten Abfahrt machte im es in Röthis das zweite Mal PSSSSS und der Hinterreifen war wieder platt und Oli hatte keinen Schlauch und auch kein Rad mehr denn dieses flog im hohen Bogen in einen Garten ;-) Nach endlos langen Minuten blieb ein rotes Auto stehen fragte ob Oli einen Defekt hatte und dieser konnte ihm ein Hinterrad leihen. DANKE an den Unbekannten Retter in der Not. So konnte Oli das Ziel noch erreichen und belegte Overall den 47. Platz und in seiner Kategorie den 18. Wenn die beiden Defekte nicht passiert wären, ein Top Ten Platz wäre in Reichweite gewesen. Aber was ist wäre wenn ;-)
Bruno konnte bis Schröcken das Tempo der Spritzengruppe halten musste aber dann reissen lassen und sein eigenes Tempo fahren. Bruno erreichte dann als 9. Overall bzw. 6. in seiner Kategorie das Ziel.
Somit konnte beiden Team Hiefeler RADCULT Wolfurt Fahrer beim Heimrennen sehr gute Leistungen zeigen.